Der Blockchain Bundesverband: Stimme der deutschen Krypto- und Web3-Branche
Seit 2017 vertritt der Blockchain Bundesverband die Interessen der deutschen Blockchain-Branche gegenüber Politik und Verwaltung – mit einem breiten Spektrum an Mitgliedsunternehmen.
Eine Interessenvertretung für ein junges Technologiefeld
Der Blockchain Bundesverband e.V. (Bundesblock) wurde 2017 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin gegründet, um die Blockchain-Technologie in Deutschland zu fördern und die Interessen der Branche gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten. Der Verband ist im Lobbyregister des Deutschen Bundestages sowie im EU-Transparenzregister eingetragen und tritt damit offiziell als Interessenvertretung gegenüber Gesetzgebern in Berlin und Brüssel auf.
Mehr als 80 Mitgliedsunternehmen
Nach eigenen Angaben zählt der Verband mehr als 80 Mitgliedsunternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Mitgliederliste zeigt, wie heterogen die deutsche Blockchain-Branche mittlerweile aufgestellt ist – von Verwahrdienstleistern über Infrastrukturanbieter bis zu börsennotierten Beteiligungsgesellschaften und gemeinnützigen Stiftungen.
Ein Querschnitt der Branche
Im CryptoDialog-Verzeichnis sind mehrere Bundesblock-Mitglieder mit sehr unterschiedlichen Geschäftsmodellen erfasst: der Münchner Verwahrdienstleister Tangany, der Frankfurter Tokenisierungs-Infrastrukturanbieter Cashlink Technologies, das Unternehmen Bitbond mit Fokus auf Tokenisierungstechnologie, die börsennotierte Advanced Blockchain AG als Investment- und Beteiligungsgesellschaft im Blockchain-Bereich, die IOTA Foundation als gemeinnützige Stiftung hinter dem verteilten Ledger IOTA, das Krypto-Nachrichtenmedium BTC-ECHO sowie die Frankfurt School of Finance & Management als Veranstalterin der Crypto Assets Conference. Die gemeinsame Mitgliedschaft im Verband verbindet damit Unternehmen, die im operativen Geschäft kaum Berührungspunkte haben, aber ähnliche regulatorische und politische Interessen teilen.
Verbandsarbeit als Ergänzung zur Regulierung
Während BaFin und Gesetzgeber mit MiCAR, FinmadiG und dem eWpG den rechtlichen Rahmen für die Branche setzen, versteht sich der Blockchain Bundesverband als Vermittler zwischen Unternehmen und Politik – etwa bei der Einordnung neuer regulatorischer Vorhaben oder der Bündelung von Positionen einer sonst fragmentierten Branche.